• Hans J. Betz, Journalist B.R.

Weniger Geld für Wassersport


Leeuwarden: “Friesland muss nicht noch mehr in den Wassersportsektor investieren, sondern landgebundene Projekte unterstützen. Das Volk will wandern und Fahrrad fahren. Die ökonomischen Aspekte durch Investitionen in Wander- und Fahrradwegen sind weitaus größer, wie in den Wassertourismus.” Dies ist die Ansicht von Kees Mourits vom Fietsersbond und Wandelnet. Er findet auch, dass mehr in die Infrastruktur für Radfahrer und Wanderer investiert werden muss. Tatsächlich hat Friesland in den vergangenen 18 Jahren, vor allem im Rahmen des Friesischen Seenprojekts, 450 Millionen Euro in das Seengebiet investiert. Allerdings wurde auch landseitig einiges getan. So wurden spezielle Plätze geschaffen, um vom Boot auf das Rad umzusteigen. Außerdem entstanden entlang der Wasserwege neue Radwege.. Picknickplätze und Sanitäranlagen wurden ebenfalls aus Mitteln des Friesischen Seenprojekts realisiert. Ganz allgemein ist das Radwegenetz in den Niederlanden, aber auch in Friesland, außerordentlich dicht und genießt weltweit einen guten Ruf. Mourits dürfte deshalb mit seiner Meinung ziemlich alleine dastehen.