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  • AutorenbildHans J. Betz

Drohnen über Giethoorn



Einige Touristen möchten zum Leidwesen der Anwohner Drohnenvideos als Andenken mit nach Hause nehmen.
Einige Touristen möchten zum Leidwesen der Anwohner Drohnenvideos als Andenken mit nach Hause nehmen.

Giethoorn: Das Venedig des Nordens, wie Giethoorn auch genannt wird, zählt jährlich über 1 Million Besucher. Früher wurde das emsige Treiben auf dem Wasser von Land aus bestaunt und auch fotografiert. Vor allem in den Sommermonaten ging es zu wie auf einer „Botsautobaan“, wenn sich die elektrisch betriebenen „Punter“ – so wird der typische Bootstyp aus dem Steenwijkerland genannt - zu nahe kamen und nicht selten aufeinander knallten. Es sollen über 1000 Mietboote vorhanden sein. Viele Touristen kommen auch nach Corona aus dem asiatischen Raum, vor allem aber aus der Volksrepublik China. Diese Gäste möchten möglichst viele Eindrücke mit bewegten Bildern mit nach Hause nehmen, mittlerweile auch aus der Luft. Sehr zum Ärger der Bewohner, die sich wie in einem Freilichtmuseum oder in einem Freizeitpark vorkommen. Während professionelle Fotografen für den Einsatz von Drohnen eine Lizenz benötigen, können Touristen diese Geräte ohne eine solche einsetzen, da es an der entsprechenden Aufsicht und Handhabung fehlt. Eine Flugverbotszone wäre ebenfalls nicht sinnvoll, da dies auch professionelle Fotografen treffen würde, die damit ihr Brot verdienen. Paintball-Flugabwehr-Geschütze wären vielleicht die Lösung, damit in Giethoorn wieder die Ruhe einkehrt.

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