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  • AutorenbildHans J. Betz

Keine Kohle, Brücken weg


21 der 34 Brücken verschwinden, da kein Geld für deren Unterhalt zur Verfügung steht.
21 der 34 Brücken verschwinden, da kein Geld für deren Unterhalt zur Verfügung steht.

Pekela: Groningen ist die nördlichste Provinz der Niederlande und wird von Den Haag auch schon mal vergessen, ja allein gelassen. Zum Beispiel bei den Problemen die durch die Erdgasförderungen verursacht werden, die sich nicht selten durch Risse in den Hausmauern bemerkbar machen. Auch wenn es um Brücken geht, kann man kaum auf Hilfe aus Den Haag rechnen. Auch in der Gemeinde Pekela, bestehend aus den Orten Boven Perkela, Nieuwe Pekela und Oude Pekela, gelegen am Pekeler Hoofddiep, einem Fahrweg der von 34 Brücken überspannt wird. Nun sollen 21 der 34 Brücken verschwinden, da kein Geld für deren Unterhalt zur Verfügung steht. Die Brücken sollen zwar noch stehen bleiben und erst abgebrochen werden, wenn sie technisch und aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu halten sind. Mittlerweile macht sich in der Bevölkerung jedoch Unmut breit, denn durch den Abriss von Brücken werden die Orte auseinender gerissen. Wer etwa zum Bäcker auf der einen Seite, zum Supermarkt auf der anderen Seite möchte, muss dann einen weiten Umweg in Kauf nehmen. Auch das Gesicht der Dörfer dürfte sich nachhaltig verändern. Das kann nicht sein, hier sollte Den Haag seine Unterstützung anbieten, denn für alles ist Geld vorhanden, für Erhatenswertes in der Provinz jedoch nicht. Würde dasselbe in Amsterdam oder Utrecht beabsichtigt, käme es zu Volksaufständen. Aber eben, Pekela ist unbedeutend, irgendwo im Norden der Provinz Groningen gelegen und kann scheinbar gut auf über die Hälfte der vorhandenen Brücken verzichten. Einfach ein Skandal!


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