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  • AutorenbildHans J. Betz

Marode Brücken und Tunnel

 Neue Regierung setzt andere Prioritäten, möglicherweise bald mehr Geld für den Unterhalt der Infrastruktur.
Neue Regierung setzt andere Prioritäten, möglicherweise bald mehr Geld für den Unterhalt der Infrastruktur.

Den Haag: Es steht schlecht um einen Teil der niederländischen Verkehrs-Infrastruktur, denn viele Brücken und Tunnel stammen noch aus den 60er- und 70er Jahern des vergangenen Jahrhunderts. Sie sind in die Jahre gekommen, müssen saniert oder ersetzt werden. Der Zweite Kammer Abgeordnete Habtamu de Hoop sagt es in aller Deutlichkeit: „Es muss mehr Geld in den Unterhalt investiert werden“. Kürzlich wurde überdies bekannt, dass die Wiederherstellung des Prinses Margriet Tunnel zwischen Joure und Sneek vier bis sechs Mal mehr kostet wie angenommen. Überdies soll man sich bei der Auftragsvergabe nicht an die Richtlinien gehalten haben, da keine öffentliche Ausschreibung stattgefunden hat. Im Dezember 2022 wurden an der Fahrbahn gravierende Schäden festgestellt, weshalb der Tunnel gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden musste. Die Fahrbahndecken wurden unterspült und drückten nach oben. In der Not wurden die Fahrspuren mit Sandsäcken beschwert. Es dauerte jedoch noch ein halbes Jahr bis mit den eigentlichen Arbeiten begonnen wurde. Genug Zeot, so de Hoop, die Arbeiten öffentlich auszuschreiben. Der Friesische Abgeordnete de Hoop fordert deshalb von der neuen Regierung, dass schnell mehr Geld für die Infrastruktur frei gemacht wird, um Unterhalt und Erneuerung zu beschleunigen. Das kann durchaus möglich werden, denn das neue rechte Kabinett setzt andere Prioritäten wie die Vorgängerregierung, hält Kürzungen in anderen Bereichen durchaus für möglich.


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