• Hans J. Betz

Rettungskräfte wurden massiv behindert


Symbolbild; Die Feuerwehr im Einsatz.

Den Haag: Auch der Jahreswechsel wurde in den Niederlanden wiederum von zahlreichen Zwischenfällen und auch von schweren Straftaten überschattet. In Den Haag wurden vor Feuerwehrkasernen Krähenfüße ausgelegt, um die Fahrzeuge an der Ausfahrt zu hindern. Grund dafür war, dass das Strandfeuer in Scheveningen verboten wurde, da beim Jahreswechsel 2018/2019 sehr viele Schäden durch Funkenflug an Häusern und Fahrzeugen entstanden. Die Organisatoren des Strandfeuers riefen die Bevölkerung deshalb zu Aufruhr und Vandalismus auf. Die Polizei verhaftete darauf 7 Personen. Bei Hausdurchsuchungen wurden 370 Kilo illegales Feuerwerk, Waffen und harte Drogen gefunden. In Arnhem kamen ein Vater mit einem 4-jährigen Kind ums Leben, weil ein 12-jähriger und ein 13-jähriger Junge Feuerwerk in den Eingang eines Wohnblocks warfen. Ein 8-jähriges Mädchen wurde ernsthaft verletzt, weil die Kleidung durch Feuerwerk in Brand geriet. In verschiedenen Orten wurden Rettungskräfte durch Idioten mit Steinen und Feuerwerk beworfen, zu Hilfe eilende Polizisten ebenso. Allein in Friesland mussten die Feuerwehren 83 Mal ausrücken und die Krankenhäuser in Sneek, Drachten, Heerenveen und Leuwaarden konnten sich über Arbeit nicht beklagen. Hinzu kamen noch Massen-Karombolagen auf der Autobahn bei Akkrum und beim Autobahnkreuz bei Heerenveen. Ursache dichter Nebel, man konnte die eigene Motorhaube nicht mehr sehen. In den Niederlanden kam es zu über 1200 Einsätzen von Feuerwehren, Sanitätern und Polizeien.