• Hans J. Betz

Seenotrettung vor Borkum


Spendenzusage für Rettungskreuzer.: H.J. Katenkamp von der DGzRS und AG „EMS“ Vorstand Dr. B. Brons.

Borkum: Eine der ältesten Stationen der Seenotretter in Deutschland, ist die Station Borkum, im westlichsten Bereich des deutschen Seegebietes und im Mündungsbereich der Ems gelegen. Da hier viele Seeschifffahrtsstraßen verlaufen und die Ansteuerung von Emden als wichtigem deutschen Seehafen erfolgt, ist die Insel auch für Emden und die gesamte Ems-Region von besonderer Bedeutung. Die Versorgung und Verbindung zur Insel Borkum wird traditionell durch die AG „EMS“ von Emden aus geleistet. Daher war es für Dr. Bernhard Brons, Vorstand von der AG EMS selbstverständlich die wichtige Arbeit der Seenotretter mit einer Spende über € 5000,- für den aktuellen Kreuzerneubau auf Borkum zu unterstützen. Nur mit den treuhänderisch zur Verfügung gestellten Spenden, können die Seenotretter einen der modernsten und effektivsten Seenotrettungsdienst vorhalten, um im Ernstfall rasch und sicher Hilfe in den deutschen Küstengewässern zu bringen, ist sich Hans-Joachim Katenkamp Leiter des Informationszentrums Niedersachsen, sicher. „Es ist für uns Ehrensache, die harte und gefahrvolle Arbeit der Seenotretter zu unterstützen,“ ist Dr. Brons, Vorstand der Reederei AG „EMS“ von der Arbeit der Seenotretter überzeugt. „Daher unterstützen wir die Seenotretter schon seit vielen Jahren. Als nunmehr der Neubau des wichtigen Kreuzers auf Borkum anstand, wollten wir auch hier unsere Unterstützung durch eine Namenstafel an Bord deutliche machen,“ freut sich Dr. Brons.Seit der Gründung am 29. Mai 1865 haben die Seenotretter über 85.000 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahrensituationen auf See befreit. Das entspricht der gesamten Bevölkerung der Stadt Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) und übertrifft bereits deutlich die Einwohnerzahl von Minden (Nordrhein-Westfalen), Marburg (Hessen) oder der gesamten Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern).