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  • AutorenbildHans J. Betz

Stillstand, keine Züge


In einem Doppelstockzug wurde eine Kontrolleurin und ein Lokführer misshandeld und dabei erheblich verletzt.
In einem Doppelstockzug wurde eine Kontrolleurin und ein Lokführer misshandeld und dabei erheblich verletzt.

Den Haag: Wenn Sie am kommenden Samstag in den Niederlanden mit der Bahn unterwegs sind, können Sie zwischen 22.30 Uhr und 22.33 Uhr auf offener Strecke einen Stillstand erleben, oder an einer Station den Anschlusszug verpassen, denn in dieser Zeitspanne stehen alle Signale auf Rot. Dies hat seinen Grund darin, dass die Mitarbeiter des Personenverkehrs der Nederlandse Spoorwegen gegen die zunehmende Gewalt in den Zügen protestieren, die mittlerweile auch in Bussen und Straßenbahnen an der Tagesordnung sind. Kürzlich wurde in einem Doppelstockzug eine Kontrolleurin von einer Treppe gestoßen und erheblich verletzt. Ein zu Hilfe eilender Maschinist, wie Lokführer in den Niederlanden genannt werden, wurde misshandelt und ebenfalls verletzt.Täter sind nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche oder sogar Kinder, die in den Zügen für Terror sorgen. Auch Arriva, ein privater Bahnbetrieb der zwischen Emmen und Zwolle die Busanschlüsse von Ter Apel und seinem Empfangszentrum für Migranten und Flüchtlinge gewährleistet, spricht mittlerweile von unhaltbaren Zuständen. Vor allem „Veiliglander, das sind „Gäste“ aus sicheren Länder wie Marokko, Tunesien und Algerien ohne Bleiberecht, terrorisieren nicht nur die Bewohner von Ter Apel, sondern auch Fahrgäste und Zugpersonal. Es wird gespuckt, ein besonderes Zeichen der Respektlosigkeit dieser Klientel, Fahrgäste und Personal werden geschubst und auch geschlagen. Mittlerweile fahren auf besonders gefährdeten Strecken sogar „BOA’s“ (Buitengewoon Opsporings Ambtenaar) mit, die befugt sind bei Gefahr von Reisenden oder Zugpersonal Gewalt anzuwenden. Nein, dieser Artikel hat kaum etwas mit Wassersport zu tun, viel aber mit der zunehmenden Respektlosigkeit die unsere Gesellschaft immer mehr prägt, eine Verwahrlosung die auch des Bürgers Geldbeutel trifft, denn Sicherheit kostet Geld.

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