Die Kleider Polizei im Einsatz

Rotterdam: In der Stadt an der Maas werden Polizisten besonders auf das Erkennen von teurer Markenkleidung und Luxusuhren geschult. Sinn und Zweck davon ist, dass ein gewisser Personenkreis einfach nicht zu Gucci oder Rolex passen will. Wer etwa am Hauptbahnhof herum lungert und auch noch jung ist, oder eine dunkle Hautfarbe hat, riskiert in eine Kontrolle zu geraten. Wer nicht glaubhaft machen kann, dass die Cartier-Uhr, die (echte) Louis Vuitton Tasche oder das ebenso echte La Coste T-Shirt ehrlich erworben wurde, muss die jeweiligen Gegenstände herausrücken. Ob dies auf offener Straße geschieht, ist nicht bekannt. Bereits vor Jahren hat man in Rotterdam damit begonnen, Luxus-Autos in Beschlag zu nehmen die im Besitz von Halbweltfiguren waren, die mit ihren Protzboliden durch die Stadt kurvten und kein im Verhältnis mit dem Fahrzeug entsprechendes Einkommen nachweisen konnten. Die Kleider Aktion ist nicht nur auf Zustimmung gestoßen. Vor allem die ewigen Gutmenschen befürchten, dass man es vor allem auf bestimmte Ethnien abgesehen habe. Zutreffend ist das wahrscheinlich auch, was man jedoch offiziell nicht an die große Glocke hängen wird. Auch wer die Dinge beim Namen nennt, wird schnell einmal in die rechte Ecke gestellt oder als Rassist gebrandmarkt. Alles nur Einzelfälle? Wohl kaum, denn viele „Gäste“ nutzen unsere Gastfreundschaft schamlos aus, wie der lesenswerte und mutige Artikel aus der Basler Zeitung zeigt. P.S. Als Freizeitkapitän sind Sie auch dann nicht verdächtig, wenn Sie eine Rolex tragen.

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