Für einmal nicht geschönt

Leeuwarden: Journalisten und Politiker werden schnell einmal in die rechte Ecke gestellt oder als Rassisten gebrandmarkt, wenn Zahlen und Fakten rund um das Asylwesen ungeschönt publiziert oder anderweitig veröffentlicht werden. Umso mutiger ist allein schon der Beginn einer Serie in der Tageszeitung Leeuwarder Courant über das Flüchtlingswesen in der Provinz Friesland. Unter anderem wurde gefragt, wie es denn mit dem Wohnungswesen, der Arbeitssituation und der Integration bestellt ist. Vor allem in Sachen Arbeit sieht es mehr als düster aus, denn von den 2250 erwachsenen Immigranten, den sogenannten “Statushouders“, die seit 2015 eine Aufenthaltsbewilligung und auch eine Wohnung erhalten haben, gehen nur 42 Personen einer bezahlten Arbeit nach. 2208 leben somit auf Kosten der Allgemeinheit. Unbegreiflich, denn in verschiedenen Branchen werden händeringend Mitarbeiter/innen gesucht. Dass es sich dabei nicht um Kaderpositionen handelt ist verständlich, denn zahlreiche Neubürger sind bildungsfern und auch nicht bereit sich in die niederländische Gemeinschaft zu integrieren. So gibt es beispielsweise von Frühjahr bis Herbst im Gastgewerbe sehr viele vakante Stellen die nicht besetzt werden können. Auch für Reinigungsarbeiten werden Arbeitskräfte gesucht. Meist hapert es jedoch an fehlenden Sprachkenntnissen und nicht zuletzt am Willen auch sogenannt niedere Arbeiten zu verrichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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