Aus für Friesche Jachtcentrale

Heeg: Egon Brenninkmeijer (81), ein Mitglied der C&A Familie, eröffnete 1963 die Friesche Jachtcentrale und war einige Zeit der größte Makler in gebrauchten Schiffen in den Niederlanden. Seit einiger Zeit hat sich, so ein Pressebericht, die finanzielle Situation des Unternehmens erheblich verschlechtert, weshalb die Hausbank keine weitere Zukunft mehr sah und die ausstehenden Fälligkeiten zurück forderte. Deshalb steht das Bauernhaus mit 14.000 m² Land für 1,3 Millionen zum Verkauf. Bereits wurden 16 Boote die Brenninkmeijer gehörten, durch einen Auktionator versteigert. Fünf Eigner möchten außerdem Auskunft darüber, ob ihre Schiffe verkauft wurden, und wenn ja, wo der Verkaufserlös bleibt. Auch hier zeichnet sich eine Lösung ab. Der Jachthafen gehört Wetterskip Friesland und die Segelschule De Bird hat Brenninkmeijer bereits vor einigen Jahren an Erwin Schippers verkauft. An derselben Adresse hat Brenninkmeijers Sohn, sein Vorname ist ebenfalls Egon, einen Handel mit Plattbodenschiffen die vor allem als Wohnboote nach England verkauft werden. Egon Junior möchte den Betrieb an einem anderen Domizil fortsetzen. Es ist bedauerlich, dass einmal mehr ein traditionsreicher Betrieb schließen muss. Wer sich jedoch in der Gebrauchtbootszene umschaut kann unschwer feststellen, dass das Angebot riesig und die Konkurrenz groß ist. Vor allem sind viele alte und schlecht unterhaltene Boote auf dem Markt, die kaum mehr einen Käufer finden werden.

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