Flusskreuzfahrten sehr populär

 

Basel: Die Stadt am Rheinknie ist das Tor zur Schweiz und gleichzeitig eine beliebte Destination für Hotelschiffe. Deshalb sollen die Anlegekapazitäten für die Personenschifffahrt erweitert werden, denn die Fluss-Kreuzfahrer entdecken Basel immer mehr und kommen auch gerne wieder. Entsprechend gut sind die Anlegestellen belegt. Basel verfügt für Hotelschiffe über 5 Anleger mit insgesamt 13 Plätzen. Wie die Hafenverwaltung mitteilt, sind weitere Steiger in der Planung, damit Engpässe vermieden werden können. Basel ist für seine 40 Museen, darunter das Kunstmuseum, weltweit bekannt. Werke von Hans Holbein, Hans Holbein dem Jüngeren, Pablo Picasso. Piet Mondrian, Vincent van Gogh, Andy Warhol, Joseph Beuys und vielen anderen Künstlern befinden sich in der Sammlung. Die historische Altstadt mit den engen Gässchen lädt zum Bummeln ein und hoch über dem Rhein, auf dem Münsterhügel, thront das aus Sandstein erbaute Münster mit dem Kreuzgang und den zwei Türmen. Die letzte Ruhestätte von Erasmus von Rotterdam befindet sich nicht etwa in seiner Geburtsstadt, sondern im Basler Münster. Basel hat dem Wirken von Desiderius von Rotterdam viel zu verdanken, weshalb sein Andenken noch immer in Ehren gehalten wird. Einzigartig sind auch die Gierfähren die Groß- und Kleinbasel miteinander verbinden und die Basler Fasnacht ist ein Ereignis, das die Stadt drei Tage in Atem hält. Basel ist übrigens Tramstadt und verfügt über eines der längsten Straßenbahnnetze von Europa. Die Stadt grenzt unmittelbar an Deutschland und Frankreich, hat 175.000 Einwohner und verfügt über drei wichtige Bahnhöfe für den Personenverkehr, nämlich Basel SBB (Schweiz und international), Basel SNCF (Frankreich) und Basel Badischer Bahnhof, der einzige deutsche Bahnhof der sich auf Schweizer Boden befindet, also im Ausland liegt. Basel kann man auch auf dem eigenen Kiel erreichen. Von der Nordsee durchgehend schiffbar ist der Rhein bis nach Rheinfelden oberhalb von Basel. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bestanden Pläne für eine Hochrheinschifffahrt von Rheinfelden über Konstanz bis zum Bodensee. Glücklicherweise wurden diese nie ausgeführt, denn die Eingriffe in die Natur wären unverhältnismäßig groß gewesen. Verschiedene Staustufen und die Überwindung des Rheinfalls bei Schaffhausen hätten die Landschaft über Jahrhunderte nachteilig geprägt.

 

 

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