Große Probleme durch Wassermangel

Lobith: Durch die extrem niedrigen Wasserstände in verschiedenen europäischen Ländern, ist die Schifffahrt mit großen Problemen konfrontiert. So können etwa auf dem Bodensee einige Orte von Kurs- und Ausflugsschiffen nur noch bedingt oder überhaupt nicht angefahren werden. In Basel, dem Tor zur Schweiz, können Containerschiffe nicht mehr be- und entladen werden Dementsprechend düster sieht es allgemein für die Rheinschifffahrt aus. So kann beispielsweise ein 130 m langes Frachtschiff das bei normelem Wasserstand 3000 t laden kann, nur noch ein Drittel, je nach Fahrgebiet sogar noch weniger Ladung befördern. In Deutschland und in den Niederlanden mussten verschiedene Flussfähren den Betrieb einstellen. Auch die Freizeitschifffahrt ist von Niedrgwasser betroffen. So können beispielsweise die Boote vom Deventer Jachthafen an der Rembrandtkade nicht in das Winterlager verbracht werden, da die Prins Bernhardschleuse beim heutigen Wasserstand von 70 cm über NAP (Normaal Amsterdams Pijl) nicht benutzt werden kann. Bevor der Wasserstand nicht auf 1,10 m steigt, wird die Schleuse nicht bedient. Auch Trailerboote sind vom Niedrigwasser betroffen, denn die Helling ist derzeit nicht nutzbar. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, denn der sehnlichst erwartete Regen soll in Kürze kommen.

 

 

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