Update Container

Terschelling: Der Containerfrachter MSC “Zoe” hat insgesamt 280 Container auf der Nordsee verloren. Ein Teil davon wurde an den Küsten von Terschelling, Schiermonnnikoog und Vlieland angespült. Die Behörde Rijkswaterstaat hat auf niederländischem Seeboden 222 Container lokalisiert. Die Blechkisten liegen in einer dicht befahrenen Wasserstraße und stellen eine Gefahr für die Schifffahrt dar. Rijkswaterstaat konnte nicht mit Sicherheit feststellen, ob alle lokalisierten Container von der MSC “Zoe” stammen, oder bei früheren Vorfällen bei anderen Schiffen über Bord geschlagen sind. Derzeit untersucht man, wie die Behälter geborgen werden können. In der deutschen Tagesschau und anderen (deutschen) Sendungen wurde verschiedentlich behauptet, dass in den Niederlanden Strandgut dem jeweiligen Finder gehört. Dem ist nicht so, denn gemäß einem Gesetz aus dem Jahr 1931 müssen gefundene Gegenstände bei der Polizei oder beim jeweiligen Bürgermeister abgegeben werden.

 

Gemäß Aussagen von Berufsfischern hat die MSC “Zoe“ die verkehrte Seefahrtsroute gewählt. Das sehr tief liegende Schiff hätte die nördliche Route, 90 Kilometer außerhalb der Wattenküste, nehmen müssen. Stattdessen wurde auf dem Weg nach Bremerhaven die kürzere, nur 30 Kilometer außerhalb der Wattenküste liegende Route befahren. Dieser Fahrweg ist kürzer, jedoch nur 20 Meter tief. Das Containerschiff mit 16 Meter Tiefgang könnte bei Krängung durchaus Grundberührung gehabt haben, wobei Container über Bord geschlagen sein könnten. Außerdem dürfen über die innere Route keinen gefährlichen Güter befördert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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