Amsterdam: Die freitäglichen Schulstreiks haben das Land noch nicht erfasst., denn die niederländischen Kinder und Jugendlichen gehen weiterhin – von wenigen Ausnahmen abgesehen – auch am Freitag brav zur Schule. Wenn man sich jedoch im Ausland umsieht kann man unschwer feststellen, dass die Greta Jünger und Jünginnen massenhaft der Schule fern bleiben, um für eine bessere Umwelt zu demonstrieren. Sie geben ihren Eltern, ja der älteren Generation insgesamt, die Schuld für eine schlechte Klimabilanz, die eben diese Jugendlichen zu einem großen Teil mit verursachen.

 

Am Freitag demonstrieren und am Samstag kurz nach Mallorca, um in einer der zahlreichen Mega Energiefresser Discos abzutanzen. Am Sonntag geht es mit dem Billig-Flieger wieder nach Hause. Noch verrückter sind Shopping Flüge nach New York, Dubai oder nach anderen Destinationen. Eine Jeans in New York, Goldschmuck in Dubai oder Fakemarken in Istanbul, Billigflüge machen es möglich. An Bord nicht selten junge Menschen, die exakt in das Aktivistenbild passen.

 

Urlaubszeit ist auch Kreuzfahrtzeit. Vor allem die modernen Spaßschiffe mit Wasserrutschbahnen, Fahrgeschäften, Discos und zahlreichen Restaurants an Bord, die bis zu 6000 Passagiere aufnehmen können, werden vorwiegend von einem jungen Publikum gebucht. Dass die 130 der weltgrößten Kreuzfahrtschiffe in etwa soviel Schadstoffe wie alle in der EU registrierten PKW in die Luft pusten, interessiert da kaum. Die Spaßgesellschaft lässt grüßen!

 

In München, Berlin, Paris, Amsterdam oder anderswo, Miet-Elektroroller werden vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verwendet. Umweltfreundlich ist diese Fortbewegungsart jedoch kaum, denn diese E-Scooter sind nach drei Monaten schrottreif und müssen entsorgt werden. In Paris sogar nach 28 Tagen. Die Umweltbilanz ist hier besonders negativ. Macht nichts, denn laut Schnatterinchen Baerbock haben wir genügend Kobolde.

 

Wie verlogen viele Aktivisten sind, kann man unschwer vor Schulen feststellen. Da reiht sich Auto an Auto, am Lenkrad die sogenannten Helikopter-Eltern, die ihre Söhne und Töchter zur Schule oder zur Uni fahren. Am Freitag bemerkt man plötzlich, dass man auch Füße hat, denn der Klimastreik steht an.

 

Jugendliche nutzen täglich zwischen 2 Stunden (minimal) und 8 Stunden (etwa 7 % der Nutzer) das Handy. Google, Facebook, Youtube und zahlreiche andere populäre Anbieter gehören zu den Favoriten. Man lädt Musik herunter, schaut sich Filme an. Selbst bei Demos wird das Mobiltelefon nicht aus der Hand gelegt, wie bei den entsprechenden TV-Berichterstattungen ersichtlich ist. Alles nicht sehr umweltfreundlich, denn die weltweit in Betrieb stehenden Server benötigen täglich soviel Energie, wie die gesamte Sowjetunion in 24 Stunden..

 

Weihnachten steht vor der Tür, Shopping ist angesagt. Gekauft wird nicht mehr in den Fachgeschäften und Warenhäusern in den Innenstädten, sondern bei den Versandhausriesen wie Amazon, Zalando etc. bestellt. Was nicht passt, wird zurück geschickt. Die Paketdienste freut dieses Kaufverhalten, die Umwelt jedoch kaum, denn hintereinander kommen oft Sprinter von UPS, DPD, Hermes, PostNL und DHL, um Pakete an ein und dieselbe Adresse abzuliefern. Verstopfte Straßen und schlechte Luft inklusive.

 

Diese Beispiele machen deutlich, dass Kinder und Jugendliche zuerst ihr Konsum- und Freizeitverhalten ändern müssen, um wirklich etwas zu bewirken. Weniger Billig- und Shoppingflüge, nicht über Stunden surfen und daddeln, weniger Kreuzfahrten auf Spaßlinern, keine E-Roller die in wenigen Monaten im Schrott landen, zur Schule laufen und sich vor allem nicht von dubiosen Organisationen für Schulstreiks missbrauchen lassen.

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