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  • AutorenbildHans J. Betz

Jugendliche Hafenbanden


Der Fischerihafen von Harlingen möchte nicht zum Umschlagsplatz für Drogen werden.Harlingen möchte nicht zum neuen Umschlagsplatz für Drogen werden.
Der Fischerihafen von Harlingen möchte nicht zum Umschlagsplatz für Drogen werden.

Harlingen: “Uithalers” (Rausholer) sind Personen die sich in Häfen einschleusen lassen, um Drogen aus Containern zu holen und aus den Hafenanlagen zu bringen. Es handelt sich nicht selten um Jugendliche oder sogar um Kinder mit geringer Bildung und meist mit Migrationshintergrund die von den Syndikaten in den Achterstandswijken (Armutsvierteln) rekrutiert werden. Motiv ist das schnelle Geld, damit man sich Statussymbole wie teure Uhren, Schuhe und Markenklamotten leisten kann. Bei Hausdurchsuchungen werden diese Güter von den Behörden beschlagnahmt und später versteigert. Mittlerweile wird das Risiko erwischt zu werden immer größer, da in den Häfen von Rotterdam und Vlissingen mittlerweile spezielle Teams agieren, um die Rausholer aus dem Verkehr zu ziehen. Außerdem haben stärkere Kontrollen und eine bessere Bewachung dazu geführt, dass immer größere Drogenmengen aufgespürt werden. Deshalb wird versucht über andere Häfen Drogen an Land zu bringen. Kürzlich war auf nächtlichen Kameraaufnahmen zu sehen, wie im neuen Fischereihafen von Harlingen eine Person im Taucheranzug anderen Personen ein Paket überreichte. Später fanden die Untersuchungsbehörden einen speziellen Unterwasser Scooter, der auch auf den Kamerabildern zu sehen war. Die Harlinger Bürgermeisterin Ina Sjerps will nicht, dass im Hafen Kriminelle ungestraft agieren können. Deshalb werden die Hafenanlagen von Polizei und den Ermittlunsbehörden scharf im Auge behalten, damit in Friesland kein neuer Umschlagplatz für Drogen entsteht.




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