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  • AutorenbildHans J. Betz

Anklage: Beide viel zu schnell!


Eines der Wassertaxi's  aus Harlingen.
Eines der Wassertaxi's aus Harlingen.

Harlingen: Am 21. Oktober des vergangenen Jahres kamen am frühen Morgen bei einem Zusammenstoß zwischen einem Wassertaxi und einer Schnellfähre vier Menschen ums Leben. Es handelte sich dabei um drei Arbeiter und einen 12-jährigen Jungen. Tragisch dabei ist auch die Tatsache, dass der Vater des Teenagers seinem Sohn seinen Arbeitsplatz auf Terschelling zeigen wollte und sowohl Vater und Sohn nicht mehr nach Hause zurück kehrten. Trotz zahlreichen Suchaktionen konnte der Junge bis heute nicht gefunden werden. Nun steht fest, dass der Kapitän der Schnellfähre und der Schiffsführer des Wassertaxis viel zu schnell unterwegs waren. Kurz vor dem Unfall fuhr das Wassertaxi 30 km/h und die Schnellfähre beinahe 55 km/h, obwohl an der Unglücksstelle eine Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h gilt. Gemäß einem Artikel in der Tagespresse soll die Kommunikation zwischen den Booten überdies ungenügend gewesen sein. Auch ist der Unfallort keine offizielle Fährbootroute. Die zuständige Staatsanwaltschaft erwägt nun die verantwortlichen Schiffsführer anzuklagen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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