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  • AutorenbildHans J. Betz

Milchkuh „Bootjestax“

Giethoorn: Stau auf dem Wasser.
Giethoorn: Stau auf dem Wasser.

Giethoorn wird auch das Venedig des Nordens genannt, denn der Ort und seine Umgebung weist zahlreiche Kanäle auf. Auf dem Canale Grande von Giethoorn herrscht von Frühjahr bis Herbst reger Verkehr mit Elektrobooten, die nicht selten zu „Botsbootjes“ werden, da davon reichlich vorhanden sind. Bisher war das Mieten eines Flüsterboots für 7 Personen mit einem Stundentarif von € 20,00 eine preiswerte Angelegenheit. Bisher, denn nun will die Gemeinde Steenwijkerland je nach Bootslänge eine Steuer zwischen 500 und 1500 Euro erheben. Diese Taxe wird gemäß der Gemeinde eingeführt, um dem hohen Bootsaufkommen in der Dorfgracht entgegen zu wirken. Das kann für einen Vermieter bedeuten, dass jährlich bis zu € 40.000,00 an zusätzlichen Steuern anfallen. Die Vermieter in Giethoorn zogen zwar vor Gericht, unterlagen jedoch. Vermieter die außerhalb von Giethoorn Boote vermieten, sind von der Taxe nicht betroffen. Die Gemeinde Steenwijkerland betrachtet Giethoorn als Milchkuh. Mehr noch, denn durch die Steuer werden die Boote teurer. Fazit: Einmal mehr vermiesen Beamte dem „kleinen Mann“ einen bisher preiswerten Freizeitspaß.


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